„Dreharbeiten“

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Fernsehen, wie macht man das? Eine Frage, die sich in den Anfangsjahren des Fernsehens täglich stellte. Das neue Medium bot die Möglichkeit, live, direkt aus dem Studio Bilder und Töne zu versenden oder wie im guten alten Kintopp mit schwerfälliger Technik, unempfindlichem Filmmaterial, das viel Licht aus Scheinwerfern benötigte, die viel weniger Licht gaben als eine Quarzlampe heute, Sendungen als Filme zu produzieren. Das Zoom, die Magnetaufzeichnung, die Videotechnik, das sind spätere Entwicklungen, die das heutige Fernsehen erst ermöglichen.

Ich habe diese Entwicklung von Anfang an miterlebt, war schon in den ersten Jahren als Regieassistent und Regisseur dabei. Als ich 1996 in Pension ging, hatte ich eine Kiste voller Erinnerungen. Vieles aus dieser Kiste habe ich aufgeschrieben. Es sind Geschichten aus meinem Berufsleben, von Drehorten auf allen Kontinenten, von Erlebnissen, berührend, ernst, aber auch heiter und von Menschen, denen ich begegnet bin – vor und hinter der Kamera.

„Es gibt keinen Beruf, der vielseitiger, interessanter und spannender ist, als der des Fernsehjournalisten“  behaupte ich.